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PGP-Ausgabe 2/2022: Wege

 

Liebe Leserinnen und Leser,  

wohin soll das führen! Dieser Ausruf ist am heutigen Tag, an dem ich dieses Vorwort verfasse, einen Tag nach der Invasion Russlands in die Ukraine, keine Frage mehr, sondern Ausdruck von Fassungslosigkeit und Entsetzen. Keiner kommt in diesen Tagen daran vorbei. Wir alle sind betroffen. Die Tragweite der Ereignisse ist nicht zu ermessen. Welche Wege gibt es, den Krieg schnellstmöglich zu beenden? Wie kann es weitergehen für die Menschen in der Ukraine, für die Europäer, für die Menschengemeinschaft? Mehr denn je geht es um gangbare Wege, neue Wege, die ungewöhnlich und sicher auch herausfordernd sein werden. 

Was kann die vorliegende Ausgabe zum Thema „Wege“ zur aktuellen Situation beitragen?
Wir als Redaktionsteam widmen drei Ausgaben dieses Jahres den Veränderungsprozessen, die auch Kirche erfasst. In Heft 1/22 „Kirche und Entkirchlichung“ wurde der Versuch unternommen, die Situation zu beschreiben und zu analysieren, um einen produktiven Umgang damit zu finden. Mutig losgehen – mit dem Thema Mut, immer wieder aufzubrechen und die Hoffnung nicht zu verlieren, befasst sich die nächste Ausgabe 3/2022. Welche Wege es sein können, haben wir hier zusammengestellt, Wege, als Individuum zu beschreiten, und Wege, die Kirche gehen kann.
Welchen Weg möchten Sie gehen und einschlagen? Wen nehmen Sie mit, wer lässt sich zu welchem Aufbruch bewegen und motivieren? 

‚Läuft gut!‘, so dachten wir in der Redaktion als wir das Heft planten, viel mehr Ideen hatten, als Seiten zur Verfügung standen und die Beiträge zu diesem Heft von den Autorinnen und Autoren vorfristig in den Briefkästen landeten. Vielleicht merken Sie dieser Ausgabe an, dass wir besondere Freude hatten, dieses Heft herauszubringen und Lust wecken möchten, neue Wege auszuprobieren. Die Beiträge zeigen: Es gibt Wege!

Auch in dieser Ausgabe feiern wir das 75-jährige Bestehen der Zeitschrift. Martin Steinhäuser beschreibt aus seiner Perspektive als ehemaliger Schriftleiter gemeindepädagogische Herausforderungen dieser Jahre.

Bis diese Ausgabe der PGP vor Ihnen liegt, werden einige Wochen vergangen sein. Hoffen wir, dass Wege gefunden wurden, den Krieg so schnell wie möglich zu stoppen. Hoffen wir, dass Verantwortliche nicht resignieren, Wege zu suchen. Mit Zuversicht losgehen und vertrauen, dass Begegnung und Dialog möglich werden! Dennoch! Es bleibt uns, an diesem Ausdruck christlicher Hoffnung festzuhalten.

Ihre 

Dorothee Schneider

 

 

E-Mail: redaktion@praxis-gemeindepaedagogik.de

 

 

Diese Ausgabe können Sie hier beim Verlag bestellen.

Auch im Buchhandel erhältlich.