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Ausgabe Heft 04-2020: LEBEN LASSEN

 

Liebe Leserinnen und Leser,  

ob Sie uns glauben, dass wir dieses Heft-Thema bereits im Jahr 2019 festgelegt haben – „Leben lassen“? Damals war noch nichts zu ahnen von der Corona-Pandemie mit all ihren Folgen, die das Leben beeinträchtigen, nachhaltig verändern und für nicht wenige insbesondere jenseits unserer Landesgrenzen auch das Leben gekostet hat. Natürlich nehmen viele Beiträge dieses Heftes diese Entwicklungen auf, ordnen sie ein, fragen nach Umgang und Gestaltung. Gut, dass es so passt zum Thema dieses Heftes!

Bei der Festlegung haben wir uns sehr bewusst für diesen deutungsoffenen Titel entschieden: Leben lassen. Wie Sie sehen und lesen werden, geht es uns auch um Fragen nach einem guten Zusammenleben, in dem unterschiedliche Menschen einander gut leben lassen – diversity als Anspruch. Welche Grundlagen es dazu braucht, fragen unsere Beiträge, mit Blick auf Mensch und Tier, auf Gemeinden und den einzelnen Christenmenschen. Und welchen Beitrag liefert eine Theologie, die sich – passend zur Advents- und Weihnachtszeit – von der Geburtlichkeit des Lebens her versteht?

Natürlich bleiben Sterben und Tod zentrale Themen. Aber nicht nur am Ende des Lebens fordern sie heraus, auch zu Beginn und immer wieder. Auch in dieser Ausgabe erörtern wir Hintergründe und bieten Praxisanregungen, erzählen von Erfahrungen und laden ein zu neuen Perspektiven. Es lohnt auch, wie immer, der Blick auf die Homepage, denn eine ganze Reihe an Zusatzmaterialien werden Sie im Abonnentenbereich finden.

„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.“ Dieser 7. Vers aus dem 29. Kapitel des Propheten Jeremia steht über dem Erscheinungsmonat dieses Heftes. In ihm steckt ganz viel von dem, was wir uns zu diesem Thema vorgestellt haben – egal ob in der Stadt oder auf dem Land: Wer zusammenleben will und muss, sollte die anderen gut leben lassen. Und dazu gehört insbesondere die Begleitung in den schwierigen, anspruchsvollen Herausforderungen des Lebens. Nur wenige Verse später steht bei Jer 31,9 der Monatsspruch für den November, dessen Zuspruch Sie hoffentlich als eigene Erfahrung kennen: „Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten.“

Die PGP-Redaktion wünscht Ihnen gesegnete Zeiten!

Ihr

Lars Charbonnier

E-Mail: redaktion@praxis-gemeindepaedagogik.de

 

 

Die PGP-Ausgabe »GEMEINDEPÄDAGOGIK« können Sie hier beim Verlag bestellen.

Auch im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-374-06650-6.